LIGANOVA setzt ein Experience-Store-Konzept für die TELEKOM um

15-12-2020
LIGANOVA SETZT EXPERIENCE-STORE-KONZEPT FÜR DIE TELEKOM UM
Nach gewonnenem Pitch haben die Experten für innovative Retail Experiences im ersten Schritt den Relaunch des Flagship Stores in Frankfurt am Main entwickelt. Auf der Zeil steht ab sofort eine Fläche für pure Telekom Brand Experience bereit.
Stuttgart, 15. Dezember 2020. Die Telekom stellt sich weiter zukunftsfähig auf und baut schrittweise die Stores in Deutschland nach einem neuen Retail-Konzept um: Weg von der reinen Warenpräsentation hin zu mehr Experience unter Berücksichtigung der neuen Shopdesign-Vorgaben. Diese spannende Aufgabe haben sich die Experten von Liganova im Pitch gesichert und sich mit einem fundierten Konzept, Markenverständnis, Umsetzungsstärke und starkem Gespür für Handelsinnovationen gegen mehrere Mitbewerber durchgesetzt. Jetzt hat der Flagship Stores in Frankfurt am Main eröffnet – weitere Shops sollen sukzessive folgen.
Das von Liganova entwickelte Experience-Store-Konzept ist eine Weiterentwicklung des Telekom Shop-Konzepts „Magenta Shop 2020“. Dabei steht das Kundenbedürfnis konsequent im Vordergrund: die reine Produktpräsentation ist deutlich zurückgefahren, das Erlebnis mit den Produkten steht im Fokus. Kunden sollen hier eine völlig neue Erlebniswelt und Customer-Journey erfahren. So werden etwa an Experience-Inseln Produkte wie MagentaGaming, 5G oder Smarthome-Elemente von MagentaZuhause auf neue Art und Weise inszeniert. Darüber hinaus bietet der neu gestaltete Store Selfie-Möglichkeiten für die Besucher, eine Lounge für Events und Schulungen sowie eine Repair Bar, um Smartphones wieder funktionstüchtig zu machen.
„Wir haben unsere Shops in Sachen Produkterlebnis, Beratung und Service, Digitalisierung und Omni-Channel stetig weiterentwickelt,“ sagt Karin Kranz Leiterin Retail Design Telekom Deutschland. „Mit dem Konzept von Liganova wollen wir unsere Kunden direkt im Store mit einer positiven Brand Experience überzeugen und sind schon gespannt, wie das Konzept bei den Verbrauchern ankommt.“
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Wie der Einzelhandel zu nachhaltigeren Konzepten findet

Credits: Nazli Mozaffari
Nachhaltigkeit ist das Thema der Stunde. Ein gesellschaftlicher Wandel, vor allem getrieben durch die junge Generation und deren Idealismus, setzt Politiker und Unternehmen immer mehr unter Druck. Und schon 40 Prozent der Konsumenten weltweit wählen Marken danach aus, wie sehr sich ihre persönlichen Ansichten mit denen der Marke decken (Quelle: IBM, Research Insights, 2020). Das Verlangen nach nachhaltigem Konsum steigt und eine neue Preisbereitschaft entsteht. Kunden verlangen Transparenz und möchten keine “Entweder-Oder-Entscheidungen” treffen, sondern Nachhaltigkeit als Hygienefaktor.
Da Kaufentscheidungen dadurch auf Basis neuer Kriterien entschieden werden, zeichnet sich bei Unternehmen abseits des Gewinns ein neues Bewusstsein für Nachhaltigkeit ab. Marken und Retailer bemühen sich vermehrt darum, nachhaltige Produkte anzubieten, stecken sich ambitionierte Ziele und nutzen dies auch kommunikativ. Aktuell vernachlässigen sie dabei aber noch viel zu oft den Verkaufs-Touchpoint zum Kunden am Point of Sale. Dabei ist das aus Sicht der Kommunikation und insbesondere auch der Authentizität ein entscheidender Faktor: Welcher Kunde möchte schon gerne eine nachhaltige Kollektion kaufen in einem Store, der aus single-use oder nicht recyclebaren Materialien besteht?
Aus unseren Erfahrungen als Partner bekannter Lifestylemarken sind meist wenige grundsätzliche Ansätze der Weg zu nachhaltigeren Lösungen. Torsten Dietz, Director Global Point of Sale Campaigns bei LIGANOVA, gibt fünf Tipps:
1) Re-Use
Viele physische Marketingaktivierungen, sei es Trade Marketing oder klassische Schaufensterkampagnen, sind Resultat übergreifender und wechselnder Marketingkampagnen, die aufgrund ihrer temporären Logik zu isoliert betrachtet werden. Ziel dieser Kampagnen sollte eine Wiederverwendbarkeit durch modulare Elemente sein, sei es durch digitale Komponenten, die über ein Content-Management-System bespielt werden, oder einfache Module, die Grundlage verschiedener Schaufensterkampagnen sind. Je vielfältiger das Einsatzgebiet, desto nachhaltiger kann es eingesetzt werden.
2) Materialien: green is the new black
Der Kern jeglicher Bemühungen: die Materialen. Es gibt einfach Materialien, die unserer Welt langfristig besser tun als andere. Materialien, die in der Herstellung einen geringen CO2-Footprint aufweisen, biologisch abbaubar oder zumindest recyclebar sind, sind die Key Player des 21. Jahrhunderts. Da genau dieses Wissen über verwendete Materialen oft fehlt, gilt es dieses einzufordern. Zulieferer und Dienstleister müssen hier Verantwortung übernehmen und Entscheidungsgrundlagen liefern, die die gängigen Nachhaltigkeitskriterien berücksichtigen. Dabei sind diese nicht zwangsläufig teurer und schaffen schnell in der Betrachtung der Materialien eine CO2-Einsparung — unserer Erfahrung nach durchschnittlich über 60 Prozent. Der Kern dafür ist eine Materialdatenbank. Auch im Kontext Nachhaltigkeit ist Wissen Macht.
3) Alles startet im Design
Der Ausgangspunkt jeglicher Nachhaltigkeitsbemühung muss das Design sein. Hier wird die Grundlage geschaffen, ob der Store oder die Marketingaktivierung wirklich nachhaltig ist. Hier wird Material gespart, Shipping-Volumen reduziert und Produktionen ermöglicht, die umweltbewussten Output erzielen. Wer vorne die falschen Entscheidungen trifft, sollte sich hinten nicht über das Ergebnis beschweren im Sinne von „Wenn das die Lösung ist, will ich mein Problem zurück“.
Nachhaltigkeit ist kein Bauchgefühl, sondern verlangt Transparenz.
4) Measure, Measure, Measure!
Nachhaltigkeit ist kein Bauchgefühl, sondern verlangt Transparenz. Es gibt viele Faktoren zu berücksichtigen, um diese beispielsweise bei Cradle to Grave, der systematischen Analyse der Umweltwirkungen von Produkten, auszuweisen. Hier sollte der Anspruch sein, möglichst viele offene Fragen aufzudecken. Nur wer die wichtigen Zahlen kennt, kann auch wirklich fundierte Entscheidungen treffen. Das Ziel ist es, CO2 soweit es geht zu optimieren, um über eine Kompensation der Wertschöpfung CO2 auszugleichen.
5) Kreislauf statt Kette
Am Ende braucht es einen nachhaltigen Kreislauf. Die Ressourcen der Erde sind begrenzt und müssen zurückgeführt werden, da die Welt über ihren Verhältnissen lebt. Das Ziel von Herstellern muss es sein, der Umwelt das zurückzugeben, was man ihr nimmt. Google will beispielsweise seinen historischen CO2-Ausstoß bis hin zum Unternehmensbeginn kompensieren und dann CO2 negativ werden. Ein ambitioniertes Ziel, aber warum nicht auch im Retail nur das Notwendige verbrauchen und kompensieren, um Teil der Lösung des Klimawandels zu sein und nicht länger Teil des Problems?

Veja — Paris Store, Credits: FASHIONUNITED
Stores wie Veja in New York, Ace & Tate in Antwerpen, Stella McCartney in London, Freitag in Amsterdam und weitere zeigen, dass auch die letzte Meile zum Kunden grüner gestaltet werden kann. Eine neue und konsequent umgesetzte Customer Journey basierend auf den Entscheidungskriterien “reduce, reuse, recycle” wird zu einer anderen Wahrnehmung bei den zunehmend kritischen Verbrauchern führen. Wer sie zur Verfügung stellt, wird den Erfolg ernten.
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LIGANOVA entwickelt "Programmatic Brand Experience Space" für MERCEDES-BENZ

01-12-2020
LIGANOVA ENTWICKELT „PROGRAMMATIC BRAND EXPERIENCE SPACE“ FÜR MERCEDES-BENZ
Im Rahmen einer langfristigen Zusammenarbeit haben die Brand-Retail- & Experience-Experten und Mercedes-Benz ein innovatives Brand-Space-Format gelauncht: Im neuen Studio Odeonsplatz by Mercedes-Benz kommt im Herzen Münchens ab sofort die Idee des „programmatic brand space“ zum Einsatz. Der Raum wird dabei zur kuratierten Mediafläche.
Stuttgart, 1. Dezember 2020. Innerstädtische Formate benötigen neue Konzepte. Wie ein solches aussehen kann, zeigt aktuell Liganova mit einem neuen Format für Mercedes-Benz anhand der bekannten Studiofläche am Münchner Odeonsplatz. Hier inszenieren die beiden Unternehmen im Rahmen einer langfristigen Zusammenarbeit auf knapp 400 m² und zwei Etagen die Marke Mercedes-Benz: Mit einem revolutionären Erlebnis-Konzept, das umfassend auf die Bedürfnisse einer modernen und digitalaffinen Zielgruppe einzahlt.
Mit Studio Odeonsplatz verfolgen die Macher einen interdisziplinären Ansatz, um die Marke vor Ort erlebbar zu machen: Kern des Konzepts ist es, einen begehbaren und programmatisch bespielten Raum zu erschaffen. Dazu fungiert die gesamte Fläche als Medienkanal und wird im Turnus von sechs bis acht Wochen mit innovativen Kampagnen bespielt – sowohl live vor Ort als auch digital. Um den physischen Raum digital zu erweitern, bietet die dafür entwickelte In-Location-App EXOS zusätzliche interaktive Erlebnisse, damit eine ganzheitliche Customer Journey geschaffen wird.
„In einer digitalen Welt müssen wir nicht mehr in einen Shop gehen, um Produkte zu kaufen. Die Chance physischer Räume besteht vielmehr darin, in diesen Markenwerte nachhaltig zu vermitteln – dafür müssen Räume jedoch neu gedacht werden“, sagt Alexander Salzer, bei LIGANOVA mit verantwortlich für das neue Format. „Studio Odeonsplatz repräsentiert den Prototyp eines kommerziellen Markenraums der Zukunft: instagrammable, vernetzt, gut kuratiert und mit sich ständig verändernden Inhalten.“
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Der erste Kampagnenflight steht unter dem Motto „Silver Garage“: Alle Inhalte haben hierbei den Innovations-Geist und Do-it-yourself-Optimismus zum Gegenstand, der sowohl erfolgreiche „Garagen-Gründungen“ des digitalen Zeitalters wie Google oder Microsoft auszeichnet, als auch die Marke Mercedes-Benz.
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